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Leistung

Service, der sich planen lässt.

Für Industriekunden mit mehreren Standorten, hohem Servicebedarf oder verbindlichen Reaktionszeit-Anforderungen aus Audit- und Versicherungssicht.

Ein Rahmenvertrag ist kein Marketing-Versprechen, sondern ein Dokument, in dem Reaktionszeiten, Stundensätze, Eskalationswege und Reporting verbindlich festgelegt sind. Er ist die Voraussetzung dafür, dass Audits durch Versicherungen, Konzern-Compliance oder ISO-Auditoren bestehen werden, wenn Service-Verfügbarkeit Teil der Risikoanalyse ist. Wir bieten Rahmenverträge in mehreren Tiefen an – von der einfachen Stundensatz-Vereinbarung bis zum vollwertigen Service Level Agreement mit Bonus-Malus-Mechanik.

Komponenten eines typischen Rahmenvertrages.

  • Reaktionszeiten. Zugesicherte Werte für Wartung (in Werktagen), Reparatur (in Stunden) und Notdienst (in Stunden, 24/7). Differenziert nach Prioritätsklassen.
  • Stundensätze und Konditionen. Einheitliche, jährlich anpassbare Stundensätze für die verschiedenen Profile. Zuschläge (Wochenende, Feiertag, Nacht) klar definiert. Kein versteckter Stunden-Aufschlag.
  • Eskalationswege. Erste Eskalationsebene (Disposition), zweite (Service-Leitung), dritte (Geschäftsführung). Telefonnummern, Erreichbarkeiten, maximale Antwortzeiten je Stufe.
  • Reporting. Monatlicher Bericht mit Einsatz-Statistik, abgearbeiteten Tickets, Reaktionszeiten-Einhaltung, offenen Punkten. Auf Wunsch maschinenlesbar (Excel oder API).
  • Wartungsplan. Anlagenliste mit Intervallen, Verantwortlichkeiten und vereinbarten Prüfumfängen je Anlage.

Multi-Standort-Koordination.

Für Industriekunden mit mehreren Standorten in Mittelbaden, Karlsruhe und Umgebung übernehmen wir die zentrale Disposition und sorgen für konsistente Service-Qualität an allen Standorten. Pro Standort hinterlegen wir Stammdaten, Anlagenlisten und Standort-spezifische Sicherheitsregeln. Der zentrale Ansprechpartner auf Ihrer Seite spricht mit einem Service-Manager auf unserer Seite; die operative Disposition läuft im Hintergrund. Bei Standorten außerhalb unserer Kern-Region arbeiten wir mit qualifizierten Partner-Servicebetrieben.

AÜG-Abruf im Rahmenvertrag.

Wenn Sie regelmäßig Personalbedarf für Wartungsfenster, Großbaustellen oder saisonale Spitzen haben, integrieren wir die Personaldienstleistung in den Rahmenvertrag. Vorab vereinbarte Mindest-Reaktionszeiten für Personal-Stellung (typisch drei bis fünf Werktage), feste Tagessätze für die Standard-Profile, vereinbarte Einsatz-Volumina pro Quartal. Das macht die Personalplanung auf beiden Seiten kalkulierbarer.

SLA mit Bonus-Malus.

Für Kunden mit besonders kritischen Anlagen (Versorgungswirtschaft, Lebensmittelproduktion, Pharma) bieten wir SLA mit Bonus-Malus-Mechanik an. Bei Unterschreitung der zugesicherten Reaktionszeit entstehen vertraglich definierte Gutschriften. Voraussetzung ist eine saubere Anlagen-Klassifizierung, ein gemeinsam abgestimmter Eskalationsprozess und ein vorgehaltenes Ersatzteilset. Dieser Vertragstyp ist Aufwand-intensiv, lohnt sich aber bei Anlagen, deren Ausfall fünfstellige Stundenkosten verursacht.

Übergangslösung für Einstieg.

Wer Rahmenverträge noch nicht aus seiner Service-Praxis kennt, startet üblicherweise mit einer dreimonatigen Probephase mit allen Komponenten außer SLA-Bonus-Malus. In dieser Phase werden die Reaktionszeiten, das Reporting und die Schnittstellen erprobt; auf dieser Basis wird der Vertrag dann auf zwölf Monate verlängert. Für die Erstgespräche kommt unser Service-Manager auch zu Ihrem Standort – die ersten 50 Kilometer ohne Berechnung.

Rahmenverträge gelten in der Regel nur für die Service-Leistungen. Errichtung neuer Anlagen und Großprojekte werden separat über die LED Industrie GmbH abgewickelt – auf Wunsch mit identischen Ansprechpartnern für eine durchgängige Customer Journey.