Vorbeugen ist günstiger als reparieren.
Geplante Wartung verlängert die Lebensdauer Ihrer Anlagen, erfüllt Versicherungsauflagen und reduziert ungeplante Stillstandskosten erheblich.
Ungeplante Anlagenausfälle sind teuer – im Schichtbetrieb häufig vier- bis sechsstellig pro Stunde. Geplante Wartung verschiebt die Kontrolle vom Ausfallzeitpunkt auf einen abgestimmten Termin, an dem die Produktion ohnehin pausiert oder umrüstet. Wir definieren mit Ihnen Intervalle, Umfänge und Reportingformate, dokumentieren digital und halten uns nachweisbar daran. Wartung ist bei uns kein Listenpunkt, sondern ein eigenständiger Vertragsgegenstand mit definiertem Leistungsbild.
Wartungspläne nach Herstellervorgabe und Risikobewertung.
Den Wartungsplan erarbeiten wir auf zwei Achsen: dem Herstellervorgabe-Intervall (das ist die Pflicht) und einer Risikobewertung nach Anlagenkritikalität (das ist die Kür). Eine Versorgungspumpe in einem Wasserwerk wird häufiger inspiziert als ein Frequenzumrichter in der Lagerlogistik, auch wenn beide vom Hersteller dasselbe Intervall vorsehen. Diese Klassifizierung dokumentieren wir gemeinsam mit Ihnen einmalig und schreiben sie regelmäßig fort. Die Intervalle laufen automatisch im Wartungssystem; Sie erhalten Vorab-Hinweise vier Wochen vor jedem Termin.
Sicht-, Funktions- und Messprüfungen.
Standard-Wartungseinsatz umfasst die Sichtprüfung der Anlage auf mechanische Schäden, Verschmutzung und Erwärmungsspuren, eine Funktionsprüfung der sicherheitsrelevanten Schaltungen (Not-Halt, Schutztürüberwachung, Erdungsmessung) und – wenn vereinbart – eine Thermografie der Schaltschränke unter Last. Bei Anlagen mit erhöhter Brandlast oder kritischer Verfügbarkeit setzen wir zusätzlich Schwingungsmessung an Antrieben ein, um Lager- und Wuchtungsprobleme früh zu erkennen. Alle Messwerte fließen in das Wartungsprotokoll mit Soll-Ist-Vergleich.
Verschleißteilmanagement.
Verschleißteile (Schütze, Sicherungen, Filter, Lüfter, Akkus in USV-Anlagen) werden im Wartungseinsatz inspiziert und bei Bedarf direkt getauscht – ohne separaten Folgetermin. Wir empfehlen pro Anlage einen Sicherheitsbestand der drei kritischsten Verschleißteile am Standort oder zentral bei uns. Bei Rahmenvertragskunden halten wir diesen Bestand für die ersten 24 Stunden in der eigenen Werkstatt vor, sodass auch unvorhergesehene Defekte ohne Wartezeit aufs Ersatzteil behoben werden können.
Wartungsdokumentation digital.
Jeder Wartungseinsatz wird im Tablet erfasst – mit Anlagenkennung, Prüfschritten, Messwerten, Befunden und Fotos (auf Wunsch). Sie erhalten pro Einsatz einen PDF-Bericht und auf Anforderung eine maschinenlesbare Übergabe (CSV oder Excel) zur Übernahme in Ihr CAFM- oder Asset-Management-System. Die Dokumentation hält Audits durch Berufsgenossenschaften, Versicherungen und ISO-45001-Auditoren stand. Für Industrieanlagen mit hoher Sicherheitsklassifizierung bieten wir auch eine revisionssichere Ablage mit Versionierung an.
Schnittstelle zu Reparatur und Neuausrüstung.
Stellt ein Wartungstechniker einen sicherheitskritischen Mangel fest, leiten wir die Reparatur direkt ein – auf Basis der vorab festgelegten Eskalationsregeln. Wenn der Befund über eine Reparatur hinaus geht (Steuerungsmodernisierung, Schaltschrank-Retrofit, neue Maschine), übergeben wir an die LED Industrie GmbH. Sie sprechen weiterhin mit uns als Servicepartner; die technische Bearbeitung erfolgt durch die Schwester-Gesellschaft, die die größere Engineering-Kompetenz mitbringt.
